Portrait / Geschichte - Sportschützen Huttwil

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Portrait / Geschichte

Der Verein


In Kürze...

Die Sportschützen Huttwil sind im Jahre 2011-2012 entstanden. Die frühere Schützengesellschaft Huttwil hat den Namen auf Sportschützen Huttwil geändert. Mit der Namensänderung sind auch ehemalige Mitglieder der Infanterieschützengesellschaft, die sich auf Ende des Jahres 2011 auflösten, in die Sportschützengesellschaft Übergegangen. Sowie auch die Kleinkalieber und die Luftgewehrschützen die neu unter dem Namen Sportschützen auftreten.


Ausführlich...
Sportschützen Huttwil. Die Schützengesellschaft Huttwil und die Infanterie-Schützengesellschaft Huttwil haben sich als Sportschützen Huttwil wiedergefunden – und vereint. Der Name der neuen Gesellschaft entspricht dem aktuellen Trend im Schiesswesen. Der Weg zum gemeinsamen Verein war im letzten Jahrhundert genauso wie vor Jahren beschwerlich und lang.

Seit 2012 schiessen die Schützinnen und Schützen der Schützengesellschaft Huttwil und der Infanterieschützen Huttwil gemeinsam unter dem neuen Namen Sportschützen Huttwil. Unter dem gleichen Namen werden nun auch die Kleinkaliber- und Luftgewehrschützen an- und auftreten.

Seit Jahren auf dem Tisch
Im Frühjahr 2003 wurde erstmals über eine Fusion nachgedacht, jedoch war die Zeit scheinbar noch nicht reif genug. Ab dem Jahr 2009 wurden dann konstruktive Sitzungen abgehalten und zwar mit allen vier in Huttwil schiessenden Vereinen: Feldschützen Häbernbad, Infanterieschützen Huttwil, Schützengesellschaft Huttwil und Wyssachen. Die Feldschützen Häbernbad und die Schützengesellschaft Wyssachen zogen sich in der Folge zurück. Zu Jahresbeginn 2011 drängte die Zeit langsam. Am 11. November 2011 fand im Restaurant Rössli die Auflösungsversammlung der Infanterieschützen statt, und ein paar Tage später, am 16. November 2011, änderten die «Städtli-Schützen» an einer ausserordentlichen Hauptversammlung ihren offiziellen Namen von Schützengesellschaft Huttwil in Sportschützen Huttwil.

Mit Blick in die Zukunft
Der neue Verein Sportschützen Huttwil zeige im heutigen Schiesswesen eindeutig in die richtige Richtung, sind die Initianten der Fusion überzeugt: «Das Sportschiessen ist unsere Zukunft. Die Jungen werden heute gezielt mit Ausbildung und Sport zu Höchstleistungen geschult.» Dafür sorgt Hanspeter Mathys. Als Nachwuchs-Sportchef weiss er, welche Konditionen und Konzentrationen das Sportschiessen mit sich bringt. Die Sportschützen fördern das 10-Meter-Luftgewehrschiessen in der Turnhalle Schwarzenbach, das 50-Meter-Kleinkaliber- und das 300-Meter-Grosskaliberschiessen im Schützenhaus Rüttistalden. Die Betreuung der einzelnen Schützen, seien es langjährige Mitglieder oder interessierte Neuzuzüger, wird sehr ernst genommen. Der Verein ist heute zudem so aufgestellt, dass künftig problemlos weitere Vereine aufgenommen werden könnten. Fusionswillige Vereine müssen aber von vornherein die Statuten und den Namen Sportschützen Huttwil gutheissen.

Fusion mit historischen Wurzeln
Aus der Chronik der Schützengesellschaft Huttwil erfahren wir einiges über die Vergangenheit im Schiesswesen von Huttwil. So wurden in der Zeit um 1820 im ganzen Kanton Amtsschützengesellschaften gegründet, und die Regierung verlangte sogenannte «Unterabteilungen». In Huttwil blieb es lange still. Erst am 29. Juni 1843 wurde ein Reglement der Unterabteilung Huttwil durch die Regierung sanktioniert. Am 15. Dezember 1849 wurde das Reglement abgeändert und am 16. Januar 1850 zusammen mit den Reglementen von Langenthal und Herzogenbuchsee genehmigt. Von jetzt an hiess es nur noch Schützengesellschaft Huttwil. Die Amtsschützengesellschaft Trachselwald wurde am 9. April 1851 aufgelöst. Am 6. bis 8. Juli 1852 fand ein Freischiessen der Schützengesellschaft Huttwil statt.

Kurz mal gemeinsam
1865 wurde das Scheibenhaus am Bis-egghoger mit einem Kostenaufwand von 570 Franken gebaut. Im gleichen Jahr liess der Wirt des Gasthofs Mohren im Dornacker ein Schützenhaus für die Schützengesellschaft Huttwil erbauen, er knüpfte daran die Auflage, dass in Zukunft alle Hauptversammlungen und Anlässe im «Mohren» abgehalten werden! 1872 wurde die Feldschützengesellschaft Huttwil (später Infanterieschützen) gegründet. Für kurze Zeit schlossen sich die beiden Gesellschaften zu einer grossen Schützengesellschaft zusammen. Die Feldschützengesellschaft trennte sich aber wieder von der Schützengesellschaft und schoss nun unter dem neuen Namen der Infanterie-Schützengesellschaft Huttwil. Mit der revidierten Bundesverfassung von 1874 wurde das Schiesswesen neu und straffer organisiert. Ein Jahr später, 1875, wurde die obligatorische Schiesspflicht eingeführt. Deshalb tragen die meisten heutigen Schützenvereine als Gründungsdatum das Jahr 1875. So wurde auch 1975 das Hundertjahrjubiläum der Schützengesellschaft Huttwil mit einem kleinen Schützenfest gefeiert, obwohl eigentlich der 16. Januar 1850 das Geburtsdatum wäre. 1902 bezog man die neue Schiessanlage auf dem Rüttistalden. Damalige Baukosten 18 000 Franken – ohne Brunnen.

 
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